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  • Moscheen-Stadt Bagerhat

    Die historische Moscheenstadt Bagerhat in Bangladesch, ursprünglich Khalifatabad genannt, wurde im 15. Jahrhundert von Ulug Khan Jahan Ali unter der Herrschaft von Sultan Nasi al-Din Mahmud Shah als Beweis für die Macht der einst unabhängigen bengalischen Sultane des Mittelalters errichtet.

    Wegen ihrer zahlreichen islamischen Baudenkmäler gehört die Moscheenstadt Bagerhat in Bangladesch, mit all ihren architektonischen Meisterwerken, seit dem Jahre 1985, zum Weltkulturerbe der UNESCO. Sie besitzt dank seiner zahlreichen Moscheen, Paläste und Mausoleen einen unglaublichen architektonischen Reichtum, dessen Eindruck von den umliegenden Mangrovenwäldern des Sundarbans intensiviert wird.

    Die Geschichte des heutigen Bagerhat beginnt im 15. Jahrhundert unter der Herrschaft Sultan Nasi al-Din Mahmud Shahs im Sultanat Bengalen. Es wurde von Ulug Khan Jahan Ali, einem Administrator des Sultanats gegründet. Aufgrund einer Inschrift auf seinem Grabstein, die dessen Todesdatum auf das Jahr 1459 datiert, wird der Bauzeitpunkt der Stadt in die Mitte des 15. Jahrhunderts verlegt. Die Aufgabe Khan Jahans war es, im Auftrag von Sultan Mahmud Shah, aus politischen und religiösen Gründen, durch die Moscheenstadt einen Vorposten des Islams in den abgelegenen Teilen Indiens zu etablieren. Davon sind 50 seiner Bauwerke heute noch sehr gut erhalten und stehen als stumme Zeugen seiner zum Islam gerichteten Liebe. Eine Studie von zehn Moscheen und Gräbern der Stadt zeigt, dass sieben von ihnen in identischer stilistischer Weise gestaltet wurden, dem sogenannten Ulug-Khan-Stil. Die restlichen drei, die Zehn Kuppelmoschee, die Rezai-Khan-Moschee und das Zinda-Pir-Grab entsprechen nicht mehr der Handschrift von Ulug Khan und wurden vermutlich zu einer späteren Zeit errichtet. Im Jahr 1895 wurde ein umfangreicher Überblick über das Gebiet des Bagerhat erfasst, die die Grundlage der in 1903 in Kraft gesetzten Restaurierung bildete, die ihren Höhepunkt in der Wiederherstellung der 28 Kuppeln im Jahr 1907 fand. Im Jahr 1985 entwickelte die UNESCO einen Masterplan zur Erhaltung des Gebietes Bagerhat und ernannte die historische Moscheenstadt in Bangladesch zum Weltkulturerbe.

    Die historische Stadt Bagerhat, auch Khalifatabad genannt, ist ein hervorragendes Beispiel eines architektonischen Ensembles, die einen bedeutenden Schritt der menschlichen Architekturgeschichte illustriert. Mit all ihren Gängen, Nischen, Bögen, Säulen und Kuppeln war sie für die damalige Zeit ein Meilenstein der islamisch-sakralen Baugeschichte, die für die kommenden Generationen mehr als zukunftsweisend war. Prunkstück der Moscheenstadt Bagerhat bildet die berühmte Sechzig-Säulen-Moschee mit insgesamt 77 Kuppeln im Stil der Tughlug-Dynastie. Das Fehlen von Befestigungsanlagen, wie sie für die damalige Zeit typisch sind, lässt sich durch die undurchdringlichen Sümpfe des die Moscheenstadt umliegenden Bezirks des Sunderbans erklären, der einen Angriff auf die Stadt beinahe unmöglich machte. Heute teilt man die Stadt in zwei Zonen, nämlich zum einen in das Gebiet rund um die Moschee von Shait Gumbad, dem Westen der Stadt, und zum anderen in den Bereich um das Mausoleum des Khan Jahan, dem Osten.

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